Willkommensgottesdienst

Letzten Sonntag wurden wir Kadetten offiziell in einem Gottesdienst in Oslo willkommen geheissen. Es war ein schöner Gottesdienst, bei dem Trude ihr Zeugnis um die Heilung von ME erzählt hat. Wenn du gerne mehr über diese Geschichte wissen möchtest, kannst du hier nachlesen: https://loublog.bourquin.net/schnee-und-eine-geniale-tradition/

Wir marschierten (mehr oder weniger) im Takt zur Musik ein und grüssten mit dem Heilsarmee-Gruss die beiden Territorialleiter für Norwegen, Island und die Färöischen Inseln, Knud David und Lisbeth Welander.

Der Heilsarmee-Gruss
Foto: Jeruscha Zbinden

Dann war mein Teil erledigt. 😉 Ausser dass ich noch hübsch aussehen musste. 🙂 Wie bereits erwähnt, erzählte Trude ein Zeugnis und auch Jan Marseille erzählte aus seinem Leben. Miriam las den Bibeltext und betete am Anfang des Gottesdienstes und Siggi betete auf isländisch am Schluss des Gottesdienstes. Eyðritt und ich waren die einzigen, die keine Aufgaben hatten, aber ich fand das nicht schlimm. 😉

Siggi und ich vor dem Gottesdienst. Wir sind bereit!

Nach dem Gottesdienst hatten wir die Möglichkeit, mit den Anwesenden zu plaudern und ein paar neue Leute kennenzulernen. Es tat gut, so wohlwollend willkommen geheissen zu werden! 😀 Ich freue mich auf die zwei Jahre Ausbildung und danach den Dienst als Offzierin. Jesus ist in allem dabei! 🙂

Unser Schulhaus

Vielleicht klingt der Titel nicht besonders anziehend, aber unser Schulhaus ist tatsächlich ein paar Bilder wert! Es ist ein historisches Gebäude, das 1921 als Erholungsheim für Offiziere von der Heilsarmee gekauft wurde. Das Haus ist im originalen Stil restauriert worden und dient unterdessen als Unterrichts- und Bürogebäude für die Offiziersschule.

Vom Eingang her sieht das Schulhaus so aus:

Unser Schulhaus von der Eingangsseite her. Über der Tür steht “Framnes” das ist der Teil Jeløys, auf dem die Heilsarmee ihr Grundstück hat

Im Eingangsbereich kommt man links in die Küche, rechts zu Toiletten und der Treppe in den ersten Stock und geradaus in die Räumlichkeiten, die wir am meisten benutzen.

Ein Teil des Eingangsbereichs. Links davon ist die Tür in den Andachtsraum

Der Andachtsraum ist der zentrale Raum und hat Türen in den Aufenthaltsraum, den Unterrichtsraum und den Wintergarten, von wo aus man in den Garten hinaus kann.

Der Andachtsraum, auch mit auf dem Bild ist Eyðritt
Der Andachtsraum von der anderen Seite

Der Aufenthaltsraum ist mit Sofas, bequemen Sesseln und einem Fernseher ausgestattet. Wir haben die Erlaubnis, diese Räume auch in unserer Freizeit zu nutzen.

Der Aufenthaltsraum
Im Aufenthaltsraum steht auch der originale Kachelofen. Aber er funktioniert nicht mehr

Hinter der Tür, die man auf dem letzten Bild links sieht, ist ein Abstellraum, den man sicher besser nützen könnte 😉 Aber mit so viel Chaos ist dieser Raum nicht wirklich fotogen…

Auf der anderen Seite des Andachtsraums befindet sich unser Unterrichtsraum. Obwohl die Räume möglichst originalgetreu gehalten wurden, ist die Einrichtung modern und praktisch.

Der Unterrichtsraum

An den Unterrichtsraum grenzt die Bibliothek, die wir frei brauchen dürfen. Das schont unser Studentenbudget ungemein. 🙂 Die Bibliothek ist etwas eng, daher nur ein Bild vom Eingang.

Die Bibilothek

Vom Winergarten habe ich leider kein Foto, aber er ist im gleichen Stil wie der Rest des Hauses gehalten. Vom Wintergarten kommt man über eine Steintreppe in den Garten, wo im Moment Äpfel, Birnen und Pflaumen reifen. Wir dürfen so viel davon pflücken, wie wir möchten. 🙂

Das Schulhaus vom Garten aus gesehen. Siggi konnte es nicht lassen auf einen Tisch zu steigen 😉

Ein Wochenende mit Erla

Dies ist ein Artikel den ich (wie so viele andere…) schon lange schreiben wollte, aber einfach die Zeit nicht fand… Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit ein bisschen aufholen kann, aber vielleicht auch nicht. Wir haben ein ziemlich volles Programm.

Ende August war Siggis Stiefmutter Erla bei uns zu Besuch. Sie reiste an einen Kongress in Kopenhagen und besuchte uns “auf der Durchreise”. Da sie vollständig geimpft ist, war das Reisen für sie ziemlich einfach.

Siggi und Erla

Wir haben es genossen, mit ihr Zeit zu verbringen und ich konnte mein isländisch ein bisschen üben (mit Siggi rede ich eigentlich nur norwegisch).

Am Samstag kam Erla an. Wir haben gemeinsam gegessen und dann miteinander geplaudert, bis es Zeit war, ins Bett zu gehen. Erla war von der Reise ziemlich ko.

Am Sonntag hatten wir Gottesdienst und nach dem Gottesdienst haben wir alle zusammen gegessen. Alle Kadetten, Lehrer, Erla und auch Trudes Verlobter Reuben waren dabei.

Nach dem Essen haben wir (Erla, Siggi und ich) die Fähre nach Horten genommen. Die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und ist für Fussgänger gratis.

So sehen die Fähren von Moss nach Horten aus. Sie können in beide Richtungen fahren und verkehren jede Viertelstunde
Jeløy aus der Ferne
Im linken Oval ist das Korps und das Kurszentrum, wir wohnen beim Pfeil.
Im rechten Oval ist die Offiziersschule

Das Wetter war wunderbar und wir genossen die Überfahrt in der Sonne 🙂 In Horten tranken wir Kaffee und Tee und fuhren dann mit der Fähre wieder zurück. Anschliesssend assen wir in einem Mittelmeerrestaurant, das war super lecker! Und grooooosse Portionen! Weder Erla noch ich konnten alles aufessen. Aber das machte nichts, dafür hatten wir schon eine Mahlzeit für Montag 😉

Der Hafen von Horten, vom Café aus gesehen

Am Montgmorgen machte sich Erla dann auf den Weg nach Kopenhagen. Es war ein kurzes, aber schönes Wochenende, und es tat gut, Erla wieder zu sehen 🙂 Wer kommt als nächstes zu Besuch? Vielleicht du? 😀