Gebetsanliegen 29. März 2019

Liebe, treue Beter! Ich bin sooooo dankbar für jedes einzelne Gebet! Und wir brauchen immer mehr davon… Die Anliegen und Dankesgebete sind heute nicht so klar voneinander trennbar, daher gibt es nur eine Kategorie.

Gebet und Dank für:

  • Nun sind wir alle wieder in Akureyri und bleiben eine Weile vor Ort 🙂 Die nächste Reise steht Ende April an (London). Die Reisen sind alle gut verlaufen, danke Jesus!
  • Viele neue Ideen sind im Korps Akureyri entstanden. Die Planung des nächsten Schuljahres hat angefangen und es gibt im Wesentlichen zwei Projekte, die neu aufgegleist werden sollen und viel Gebet brauchen.
    Zum einen wird das opið hús für Kinder in ein opið hús für Familien umgewandelt. Da brauchen wir Gebet, dass vor allem alleinerziehende Eltern das Angebot nützen und sich eine kleine Auszeit im Wochenalltag nehmen können.
    Das zweite Projekt ist ein evangelistischer Gottesdienst unter der Woche, der vor allem Leute, die auf der Suche nach Gemeinschaft und Halt im Leben sind, ansprechen soll. Für diese Art Gottesdienst brauchen wir aber noch mehr Leute, vor allem gute Musiker für den Lobpreis.
  • Das opið hús für Kinder ist wieder besser besucht. Es ist nach wie vor unklar, was zum Einbruch geführt hat. Wir werden bis Ende Mai noch mit dem jetzigen Programm weiterfahren und dann im September mit dem neuen Modell (opið hús für Familien) starten.
  • Die isländische Airline Wow-Air hat gestern Bankrott angemeldet… 1000 Angestellte haben ihren Job verloren. Davon betroffen ist auch die Tourismusindustrie, da alle Flüge von Wow-Air annulliert wurden. Somit kommen weniger Leute nach Island, was zu Entlassungen im Tourismussektor führt (möglicherweise bis zu 2000 Arbeitslose). Bitte bete für alle Arbeitslosen und ihre Familien.
  • Island ist im Streik. Vor allem Putzpersonal in Hotels und Buschauffeure streiken für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Diese Arbeitssektoren (und die Bauindustrie) sind auch am meisten von Zwangsarbeit und moderner Sklaverei heimgesucht.
  • Eine Frau aus dem Korps Reykjavík hat kürzlich eine Krebsdiagnose erhalten. Bitte bete, dass sie die Operation gut übersteht. Sie braucht Gottes Nähe gerade jetzt besonders.
  • Nach wie vor bin ich auf der Suche danach, was ich nach Dynamo machen soll. Danke, wenn du im Gebet auch daran denkst.

Was willst du mit mir, Gott?

Bevor ich mich auf die nächste Reise begebe, ist es Zeit, dir vom letzten Wochenende in Norwegen zu erzählen. Heute Abend machen Hannes, Birna, Herdís und ich uns auf den Weg nach Reykjavík. Der ansatzweise Frühling der letzten zwei Tage ist komplett verschwunden und der Winter hat mit Schnee und Wind wieder Einzug gehalten. Ich hoffe und bete, dass wir heil in Reykjavík ankommen…

Am Freitagmorgen früh (2:50 Uhr) holte uns ein Taxi vor dem Haus ab und wir fuhren zum Flughafen Akureyri. „Wir“ waren zu diesem Zeitpunkt Herdís, Drea, Lára und ich. Am Flughafen trafen wir Siggi, Ollý und Erla, die mit uns zusammen nach Norwegen reisten. Ja, Norwegen. Was genau haben wir da eigentlich gemacht? Gute Frage! Wir haben zuerst ein Wochenende der Heilsarmee besucht, das den Namen „Design for Life“ trägt. Dabei geht es darum, herauszufinden, was Gott mit meinem Leben möchte. Es stand ganz unter dem Thema „Was willst du mit mir, Gott?“ Wir hörten viele Vorträge über verschiedenste Themen, die uns die Grundlagen des christlichen Lebensstils vermittelten. Aber es gab auch Gelegenheit, das Gelernte praktisch anzuwenden und mehr über sich selbst herauszufinden.

Für mich persönlich war dieses Wochenende nicht exrem herausfordernd, da ich doch schon seit mehr als zwanzig Jahren mit Jesus unterwegs bin und unterdessen ziemlich sattelfest in meiner Identität bin. Trotzdem war es ein super Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften. Meine besondere Freude war, zu sehen, wie sich Erla und auch Siggi voll investierten und von diesen Vorträgen und Diskussionsgruppen profitieren konnten 😀 Das war super zu sehen!

Am Montagabend sind dann Erla, Ollý und Siggi wieder nach Akureyri zurückgereist (auf abenteuerliche Weise, mit einem ungeplanten Umweg über Schweden), während wir Dynamo-Frauen noch zwei Nächte in Oslo verbracht haben. Das Wochenende „Design for Life“ fand in Moss statt, dass etwa 40min mit dem Zug von Oslo entfernt liegt. Wir haben uns also am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Oslo gemacht, haben am Abend einen Jugendgottesdienst der verschiedenen Heilsarmeekorps in Oslo besucht und am Montag hatten wir dann die Möglichkeit, verschiedene Departemente des Territorialen Hauptquartiers in Oslo zu besuchen. Es fiel mir nicht schwer, die Departemente zu wählen 🙂 Ich durfte die Departemente „Anti-Menschenhandel“ und „Internationale Entwicklung“ besuchen.

Entgegen meiner Hoffnung weiss ich jetzt nicht mehr darüber, was ich im Sommer machen soll, aber nichtsdestotrotz war es ein sehr spannender Tag! Mein Kopf brummte danach ziemlich von den vielen Informationen, aber das war es durchaus wert! Ich weiss jetzt etwas mehr, was die Heilsarmee in Norwegen gegen den Menschenhandel unternimmt und wie die internationale Zusammenarbeit auf Projektebene aussieht.

Sehr interessant ist das Label „others“ der Heilsarmee. Es unterstützt Projekte in Niedriglohnländern, um den Arbeitern und Arbeiterinnen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Hier kannst du reinschauen, was „others“ so fabriziert. Und wer weiss, vielleicht sehe ich ja das eine oder andere Produkt, wenn ich dich das nächste Mal besuche? 😉

https://www.tradeforhope.com/

Auch wenn die Frage im Titel für mich noch nicht beantwortet ist, bin ich doch dankbar für diese Erlebnisse 🙂 Ich hoffe sehr, dass ich bald herausfinde, wo mein Platz nach dem Dynamo-Jahr ist. Ich will mich Gott voll und ganz zur Verfügung stellen, denn was er mir gibt, kann mir niemand anderes geben!

Die isländische Wetterdiva

Gestern sind wir aus Norwegen zurückgekehrt (übrigens ein super Wochenende, davon später) und haben Drea und Lára in Reykjavík zurückgelassen. Keine Angst, sie wollten das so! 😉

In Keflavík (wo der Flughafen ist) war es ausnahmsweise mal schön, wenn auch ziemlich windig. Aber schon Reykjavík, eine halbe Autofahrtstunde später, empfing uns mit Regen. Lára sagte, das schlechte Wetter in Island ist sehr loyal. Für den südwestlichen Teil der Insel gilt das ganz bestimmt. Aber auf dem Weg nach Akureyri hat sich herausgestellt, dass das Wetter in Island eben doch eine Diva ist, die sich nicht entscheiden kann.

Herdís und ich sind mit dem Mietauto nach Akureyri gefahren und die Wetterdiva hat uns begleitet: Zuerst Sonnenschein und Wind, dann Regen, Schnee, Nebel und in Borgarnes sogar Hagel! Wir wollten Kaffee holen und genau in dem Moment, als Herdís den Motor auf dem Parkplatz abstellte und wir aussteigen wollten, begann es zu hageln. Wir warteten ein paar Minuten und das Ganze war vorbei.

Auf der Strasse in den Bergen war die Sicht vom hochgewirbelten Schnee so schlecht, dass wir nur 30km/h fahren konnten. Zusätzlich war die Strasse teilweise mit einer 5-10cm dicken Schicht „Pfludi“ bedeckt. Trotz allem wurden wir bewahrt und sind glücklich und heil in Akureyri angekommen 🙂

Einen Vorteil hat dieses Wechselspiel: Gefällt dir das Wetter nicht, wartest du fünf Minuten und du hast anderes 😉

Ps: Auf diesen langen Autofahrten trainiert Herdís mit mir isländisch 😀 Das ist super, ich kann mich bereits ein bisschen unterhalten 🙂

 

Gebetsanliegen 20. März 2019

Weiterhin besteht unser Programm momentan aus ziemlich viel reisen. Ich bin seit gestern wieder in Akureyri, aber nur bis nächsten Freitag, dann geht es bereits wieder los nach Reykjavík. Danke, dass du im Gebet für uns einstehst!

Dank:

  • Alle Reisen sind bis jetzt gut verlaufen. Herdís und ich haben gestern auf dem Weg von Reykjavík nach Akureyri die gesamte Palette an isländischem Wetter serviert bekommen: Sonnenschein, Regen, Wind, Schnee und Hagel.
  • Das Wochenende in Norwegen war spannend. Für mich nicht extrem lehrreich, da es die Grundlagen der Nachfolge behandelte. Aber für unsere drei Leute aus dem Korps Akureyri war es super!
  • Am Montag durfte ich in die Departemente „Anti-Menschenhandel“ und „Internationale Entwicklung“ des Hauptquartiers in Oslo hereinschnuppern. Es war sehr interessant!
  • Die Unterkunft für Drogen- und Alkoholabhängige wird ziemlich sicher gebaut. Nächste Woche kommt eine Vertreterin der Heilsarmee in Oslo um mit den Stadtbehören Akureyri zu sprechen.

Fürbitte:

  • Die restlichen Reisen. Hannes, Birna, Herdís und ich fahren am Freitag wieder nach Reykjavík. Lára und ich bleiben danach bis am Donnerstag dort. Hannes, Birna, Herdís und Drea fahren am Montag zurück nach Akureyri.
  • Ich stehe noch immer vor vielen Fragezeichen, was meine Zukunft anbelangt… Wo und wofür will mich Gott einsetzen? Ich weiss es einfach nicht und hoffe, bald etwas klarer zu sehen…
  • Eine Freundin von Herdís ist seit Jahren krank und niemand hat bis jetzt herausgefunden, was es sein könnte. Sie ist nun seit drei Wochen wieder hospitalisiert und bekommt grosse Dosen an Morphium gegen die Schmerzen. Ihr grösster Wunsch ist es, das Gymnasium zu beenden (sie ist 27 Jahre alt), um danach Theologie studieren zu können. Auch hätte sie gerne ein Kind mit ihrem Ehemann, aber ihr körperlicher Zustand lässt beides nicht zu.

Arbeit ist nicht alles

Diese Woche war etwas ruhiger. Daher habe ich Zeit, einen Artikel zu schreiben, der einen etwas anderen Einblick in das Dynamo-Team gibt. Also du wirst vor allem Drea sehen 😉 Wenn Drea singt, braucht sie auch ein Mikrofon! Und da ist es eigentlich ziemlich egal, um welchen Gegenstand (oder auch nicht Gegenstand) es sich dabei handelt. Aber sieh doch selbst:

Zuerst fungiert Aron als Mikrofon…

 

… dann ist er selbst der Sänger
Ein Putzmittelspray geht genau so gut…
…wie das Rohr der Abwaschmaschine
Ein Kreuz (schliesslich sind wir Christen! 😉 )
Auch Slimey, selbstgemacht, funktioniert als Mikrofon. Leider nur temporär…
Etwas beständiger ist dagegen der Kerzenhalter
Diverse Küchenutensilien werden als Mikrofon zweckentfremdet. Hier z.B. ein Backhandschuh
Oder ein Messer. Wir sind jederzeit gerüstet!
Auch der „Härdöpfustünggu“ kommt nicht davon
Genauso wenig wie das Abwaschmittel…
…der Wasserkocher…
…das „Chuechetröli“…
…die Bratpfanne…
…oder das Gitter der Fritteuse.
Zu guter Letzt musste auch noch die Lampe dran glauben 😉

Gebetsanliegen 12. März 2019

Hui, jetzt sind es schon bald zwei Wochen her, seit ich hier das letzte Mal Gebetsanliegen veröffentlicht habe… Es war viel los und wir waren auf Reisen und genau so geht es jetzt weiter. Februar und März sind unsere Jojo-Monate 😉 Mal hier, wieder zurück, dann wieder weg und wieder zurück etc. Danke, dass du weiterhin betest! Nun aber zu den Anliegen:

Dank:

  • Wir haben eine geniale Auszeit zum Thema „Soldat der Heilsarmee sein“ mit einem jungen Offiziersehepaar erlebt!
  • Diese Woche wird die Küche in der Heilsarmee Akureyri umgebaut. Das heisst, wir haben bald eine moderne Küche! 🙂
  • Auch wenn nur wenig Leute an den Gottesdiensten teilnehmen, sind diese geisterfüllt und lebendig. Ich freue mich auch an der Gemeinschaft.
  • Nächstes Wochenende findet in der Heilsarmee Norwegen Design for Life statt. Das ist ein Wochenende, um sich neu zu orientieren oder herauszufinden, was Gott möchte. Ich freue mich sehr auf diese Zeit und hoffe, ein paar Informationen darüber zu erhalten, was ich nächsten Sommer machen soll.
  • Anschliessend an das Wochenende bleiben wir vom Dynamo-Team noch zwei Tage in Oslo und besuchen unter anderem das territoriale Hauptquartier. Ich darf einen Tag lang in die Departemente „Anti-Menschenhandel“ und „Internationale Entwicklung“ hereinschnuppern 🙂
  • Wir sind alle gesund, obwohl viele Leute erkältet sind.

Fürbitte:

  • Dass die Umbauarbeiten reibungslos klappen und der Betrieb danach wieder voll aufgenommen werden kann.
  • Das Wochenende Design for Life und das anschliessende Mini-Praktikum.
  • Die Reisen hin und her. Herdís und ich fahren nach dem Aufenthalt in Norwegen für zwei Tage zurück nach Akureyri, während Lára und Drea in Reykjavík bleiben. Das Wochenende darauf sind wir dann alle wieder in Reykjavík.
  • Alle gesundheitlichen Herausforderungen: Dreas Vater und Grossvater, Láras Mutter.

Eine Armee ohne Soldaten?

Die letzten Tage waren wir in Nes, in der Nähe von Borgarnes (ca. eine Stunde Autofahrt von Reykjavík entfernt). Wir haben dort eine Art „Soldatenkurs“ gemacht. Aber es war Keiner im herkömmlichen Sinn. Ein junges isländisch-norwegisches Offiziersehepaar kam zu uns, um mit uns darüber auszutauschen, was es bedeutet, ein Soldat der Heilsarmee zu sein. Wir schauten uns die 11 Glaubensartikel der Heilsarmee genauer an und das Soldatengelübde. Auch über die Uniform, die Sakramente und warum wir sie in der Heilsarmee nicht praktizieren, haben wir gesprochen.

Es war weniger trockener Frontalunterricht als vielmehr ein gemeinsames Herausfinden. Thea und Andreas Welander waren sehr gut vorbereitet, haben uns viele kritische Fragen gestellt, uns herausgefordert und viel Hintergrundwissen mitgebracht. Ich habe es total genossen, eine Auffrischung darüber zu haben, was es bedeutet ein Soldat der Heilsarmee zu sein. Es ist ja doch schon fast 7 Jahre her, seit ich mich entschieden habe, das Soldatengelübde abzulegen. Ich persönlich wurde neu motiviert, gegen das Böse in dieser Welt zu kämpfen, nicht aufzugeben und mich immer wieder neu bei Gott füllen zu lassen.

Der Frage im Titel haben wir uns auch gewidmet. Was wäre die Heilsarmee ohne Soldaten? Was macht uns zu einer Armee und wer ist unser Feind? Ich habe keine Ahnung, was du darüber denkst, aber vielleicht wäre es wert, dir diese Fragen mal zu stellen.

Wir hatten den Auftrag, unser Verständnis davon, was Heilssoldat-Sein bedeutet, in einem Bild festzuhalten. Mein Bild sieht so aus:

Es soll darstellen, dass ich mich immer wieder von Gott füllen lassen will, indem ich die Beziehung zu ihm lebe. Wenn ich von ihm erfüllt bin, kann ich Menschen dienen.

Neben vielen Gesprächen und Lernen kam auch der Spass nicht zu kurz! Wir haben einen halben Tag lang die Umgebung angesehen und am ersten Tag im wahrsten Sinne des Wortes das Eis gebrochen 😉

Eisbrecher am Werk

Das Ergebnis sieht dann etwa so aus 😉

Der Ausflug zum „Barnafoss“ (sprich „Bardnafoss“, bedeutet „Wasserfall der Kinder“) war eindrücklich. Der Wasserfall hat seinen Namen einer traurigen Geschichte zu „verdanken“. Eine Familie war bei Freunden zu einem Weihnachtsessen eingeladen, liess aber zwei Kinder zu Hause. Als der Rest der Familie zurückkehrte, waren sie nicht mehr da. Sie folgten den Spuren, welche zum Wasserfall führten. Die Kinder wollten den Fluss mit Hilfe des natürlichen Steinbogens überqueren, der sich darüberspannte. Sie fielen aber hinein und ertranken… Die Mutter der Kinder liess daraufhin den Steinbogen zerstören, damit nicht noch mehr Menschen in die Tiefe fielen.

Über diese tosenden Wassermassen spannte sich einst ein Steinbogen

“Eine Armee ohne Soldaten?” weiterlesen

Fasnacht auf Isländisch

Ja, stell dir vor: Auch in Island wird Fasnacht gefeiert! Allerdings komplett anders als in der Schweiz. Kindergesänge statt Guggenmusik und viiiiiiel traditionelles Essen. Es sind drei wichtige Tage die nicht unbedingt einen Zusammenhang haben. Die drei Tage Montag und Dienstag vor Aschermittwoch und der Aschermittwoch selber werden jeweils individuell begangen. Leider kenne ich die genauen Hintergründe der Feiertage nicht, ich weiss nur, dass am „Sprengidagur“ Fleisch bis zum Platzen gegessen wird, weil am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Das Fasten vor Ostern ist allerdings etwas in den Hintergrund gerückt und man begeht die Feiertage gerne ohne die folgende Fastenzeit.

Der Montag ist der „Bolludagur“ (sprich: „Bollüdagür“). An diesem Tag werden spezielle Kugeln mit Rahmfüllung, sogenannte „rjómabollur“ (sprich: „rjoumabollür“) gegessen. Auch Berliner und andere süsse Backwaren in Kugelform sind am „Bolludagur“ willkommen 🙂

Traditionelle „rjómabollur“ mit Schokoladenhaube und Rahm-Confitürefüllung

Der Dienstag ist „Sprengidagur“ (sprich: „s-prenggidagür“), der so heisst, weil man isst, bis man platzt. Und zwar nicht irgendetwas, sondern „saltkjöt“ (gesalzenes Fleisch). Wir haben diesen Tag in unserem Team nicht wirklich gefeiert, daher hier ein Foto aus dem Internet, wie dies ungefähr aussieht:

Saltkjöt og baunir, wie es traditionell am Sprengidagur gegessen wird
Quelle: https://www.vino.is/wp-content/uploads/2017/02/saltkjotbaunir-1024×768.jpg

Der Höhepunkt der ganzen Festlichkeiten ist der Aschermittwoch, in Island „Öskudagur“ (sprich: „Ösküdagür“) genannt. Die Kinder verkleiden sich an diesem Tag und singen in verschiedenen Läden und Firmen, um Süssigkeiten zu erhalten. In Akureyri haben die Kinder schulfrei und das Singen beginnt bereits um 7:00 morgens. Die Bilder von diesem Tag liefere ich nach, sobald ich welche habe 😉

Hier nun die Bilder:

Wir waren Sunnas Unterstützung und haben uns auch verkleidet 🙂 Ich bin ein wunderschöner Schmetterling! 😀
Foto Herdís

Unterwegs trafen wir auf Kinder in originellen Verkleidungen 😀 In der Mitte ist Rakel als Getränkeverpackung 😀

Sunna und ihre Ausbeute 🙂