Im Radio

Vor ein paar Wochen war ich Gast beim christlichen Radiosender „Lindin“ in Akureyri, um von Gebetserhörungen zu erzählen. Ich war die Letzte aus der Reihe des Dynamo-Teams.

Hier kannst du das Interview anhören, es ist in englisch und isländisch (du musst ein bisschen scrollen, es ist das Dritte):

https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Flindin.is%2Feinstakir-thaettir%2F%3Fsapurl%3DLythZGZlL2xiL21zLytkeWNiZ3ZwP2JyYW5kaW5nPXRydWUmZW1iZWQ9dHJ1ZQ%26fbclid%3DIwAR2mYAG3ytWBna7pf_6RpI9gQKZoq9ZR9HT-tF9ZQNE7ixZSotLfEtA4hWw&h=AT2BkNEWNt71GVj5DMKSd55I555J7gXLmRDNF4iKSLGtPnpsiOuYIudQGLVGoesM4E0W7Qz_hJeP7esVH-Ad224lvAy5jltpc-KJAJk02Qn0nnjNGxnpg1fkUAbTpg

 

Wir sind wieder dahaaa!

Jaaa, wir sind zurück in Akureyri! 😀 Leider sieht das Winterwunderland nicht ganz meinen Erwartungen entsprechend aus… Der Schnee ist grösstenteils geschmolzen und Island hat uns mit Regen und sturmartigen Windböen willkommen geheissen. Nichtsdestotrotz ist es genial, wieder hier zu sein. Eine wohlige Wärme hat sich in mir breit gemacht, als wir Akureyri vom Hügel aus sehen konnten. Ja, hier bin ich im Moment zu Hause! Wohin mich mein weiterer Weg führt, weiss ich immer noch nicht, aber ich bin zuversichtlich, dass ich rechtzeitig die nötigen Informationen erhalte 🙂

Heute ist nach dem Sturm wunderschönes Wetter. Die Sonne scheint und wir sind voller Tatendrang 🙂 Es stehen so viele wunderbare Erlebnisse an! Ein paar Tage in einem Ferienhaus, ein Wochenende in Reykjavík, ein paar Tage in Norwegen, eine Woche in Reykjavík, ein paar Tage in London und im Mai meine Eltern zu Besuch! 🙂 Ich werde im Detail mehr darüber erzählen, was wir wo genau machen. Jetzt im Moment bin ich einfch froh, wieder in Akureyri zu sein, obwohl die zwei Wochen auf den Färöern super waren!

Gebetsanliegen 27. Februar 2019

Wieder zurück in Akureyri hat uns bereits der Alltag eingeholt. Danke vielmals, dass du für uns betest!

Dank:

  • Die Reise am Montag verlief trotz Sturmwarnung reibungslos.
  • Es tut gut, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein 🙂
  • Alle unsere Inputs und Spiele auf den Färöern sind problemlos verlaufen. Allerdings haben wir den Einsatz im Pub nicht gemacht…
  • Die Schulter von Dreas Vater verheilt gut. Er kann sich bereits wieder selber anziehen und auch Klavier spielen. Auto fahren geht aber noch nicht.
  • Auch die Herzoperation von Dreas Grossvater ist komplikationslos verlaufen.
  • Die Ärzte haben herausgefunden, dass die Ursache der gesundheitlichen Probleme von Láras Mutter ihr Rücken ist. Sie erhält jetzt die entsprechende Behandlung.
  • Láras Gesundheit ist besser. Sie hat schon seit ein paar Tagen keine Migränen mehr.

Fürbitte:

  • Letzte Woche war ziemliche Flaute im Korps Akureyri. Und gestern kam kein einziges Kind zum opið hús… Wir wissen nicht warum.
  • Die weitere Genesung von Dreas Vater und Grossvater. Die Gesundheit von Láras Mutter.
  • Lára hat nach wie vor Schlafprobleme aufgrund des Reflux, ist aber erstaunlicherweise nicht müde und hat keine Migränen.
  • Nächsten Freitag ist der Weltgebetstag. Beten wir für die Vorbereitungen. In Akureyri und natürlich auch in Biel 🙂
  • Ebenfalls nächsten Freitag ist Spieleabend im CVJM*. Beten wir für noch mehr junge Leute, die am Freitagabend etwas Sinnvolles und Spassiges unternehmen möchten.

*Bis jetzt habe ich immer von JMEM geschrieben. Aber ich habe herausgefunden, dass es CVJM ist und nicht JMEM.

PS: Färöische Besonderheiten

Da habe ich doch glatt ein paar Dinge vergessen, die auch noch so interessant sind. Die Färinger haben zum Beispiel keine Klingel an der Tür. Kommt man also zu Besuch, muss man entweder laut klopfen oder die Tür öffnen und „hallo“ rufen. Ah ja, die Türen sind natürlich auch nicht abgeschlossen, sonst könnte man sie ja nicht einfach so von aussen öffnen 😉

Färinger haben ausserdem eine ganz besondere Vorliebe für alles was Pfefferminzgeschmack hat. Sei es in Kuchen, Schokolade oder Keksen, das spielt keine grosse Rolle. Sie mögen auch Lakritz, wie die Isländer, und es gibt oft nach der Hauptmahlzeit Kaffee und Schwarztee mit Keksen, Kuchen und kleinen Süssigkeiten. Das schweizerische Bettmümpfeli wird auf den Färöern zu „Drekkamun“ und besteht nicht nur aus Getränken (Kaffee und Schwarztee), wie man vermuten könnte, sondern eben auch aus Kuchen, Glacé und/oder Crèpes. Wir haben beschlossen, eine zuckerfreie Zeit einzulegen, wenn wir wieder in Akureyri sind. Wir haben in den letzten zwei Wochen extrem viel Süsses gegessen und Getrunken!

Die färöischen Inseln sind sehr christlich. Die meisten bezeichnen sich als Christen und Kirchen gibt es auch in Dörfern, die keinen einzigen Laden haben. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Saal, in dem gestern ein Gospel-sing-along-Konzert stattgefunden hat, voll war. Ich bin immer noch überrascht von der Musikalität der Färinger! Sie singen und spielen im Durchschnitt besser als andere Nationen (Angaben ohne Gewähr 😉 ), ABER (GROSSES ABER!!): Sie klatschen auf 1 und 3!! Neeeeeeiiiin, nein, nein, nein, nein, NEIN!!! Ich habe versucht, mich nicht zu stark aufzuregen und das Konzert trotzdem zu geniessen. Hat so halb geklappt…

Super Musiker und Sänger!

Die Färöer gehören politisch zu Dänemark, weshalb in der Schule dänisch gelehrt wird. Aber das Dänisch der Färinger hört sich eher wie Norwegisch an und wird „Göte-Dansk“ („Göteborg-Dänisch“) genannt. Heilsarmeetechnisch gehören die Färöer aber zum Territorium Norwegen, deshalb sprechen sehr viele Leute in der Heilsarmee Norwegisch. Lára und Drea haben mir gegenüber da einen Vorteil, denn im Gegenzug ist das Englisch der Färinger nicht besonders gut. Trotzdem hat die Kommunikation in den allermeisten Fällen funktioniert 🙂 Ein bisschen färöisch habe ich hier gelernt. Das Schriftbild ist sehr ähnlich wie isländisch, aber die Aussprache komplett anders, das kann verwirren. Ich habe keine besonderen Ambitionen, färöisch zu lernen und bleibe bei isländisch 🙂

Heute ist unser letzter Tag auf den Färöern und wir waren zum Zmittag bei Henrietta und Sámal, den Korspleitern, zu Fisch eingeladen *schleckmjam* 🙂 Ich wurde gefragt, ob ich heute Abend im Gottesdienst ein Lied auf berndeutsch singen und spielen könnte. Werde ich. Dann geniessen wir noch den letzten Abend auf den Färöern und morgen früh um 6:00 geht’s wieder ab nach Island.

Bis bald aus Akureyri!

Färöische Besonderheiten

Tatsächlich gibt es auf den Färöern ein paar Besonderheiten, die vor allem für Schweizer interessant sind. Spannend finde ich einerseits, dass alle Familien, die wir bis jetzt besucht haben, Victorinox-Besteck benutzen 😀 Bis zu meinem Auftenthalt auf den Färöern wusste ich nicht mal, dass es nicht nur Victorinox-Messer sondern auch Gabeln und Löffel gibt! 😀 Ich fand das ziemlich amüsant 🙂

Auch spannend war, dass der Heidi-Film im färöischen Fernehen kam 🙂 Das Kinderprogramm zeigte den alten Film mit einer Frauenstimme, die den Text auf färöisch sprach.

Am letzten Sonntag wurde ich von einer Frau, die Mitglied in der Heilsarmee in Vágur ist, in die Schule eingeladen. Sie ist Deutschlehrerin und fragte mich, ob ich in ihre Deutschklasse kommen könnte und etwas über mich erzählen würde. Es war spannend und lehrreich zugleich. Färinger können Deutsch als Freifach wählen. Die Klasse bestand aus sechs vierzehn- und fünfzehnjährigen Teenagern, die alle motiviert waren deutsch zu lernen. Sie verstanden fast alles, was ich erzählt habe und konnten auch ein wenig sprechen. Nicht besonders gut, aber immerhin. Karina, die Lehrerin, spricht nicht einwandfreies Deutsch, das ist verständlich. Aber es war lustig, mal wieder deutsch zu sprechen, wenn auch Schriftdeutsch…

Lou wiedermal in der Schule
(Foto Lára)

Wir haben Karina auch am Mittwoch noch einmal in der Schule besucht, diesmal aber nicht die Deutschklasse sondern ihre „normale“ Klasse. Sie unterrichtet eine sechste Klasse, ca. 15 Zwölf- und Dreizehnjährige. Wir haben uns vorgestellt, etwas von uns und dem Dynamo-Projekt erzählt und dann mit ihnen Spiele gespielt. Interessanterweise sind die Schulen auf den Färöern alle christlich. Somit ist es kein Problem, die Schüler zu Heilsarmee-Anlässen einzladen und in der Schule vom persönlichen Glauben zu erzählen. Ich fand das spannend, da das doch in der Schweiz ein Kündigungsgrund sein kann… Echt schade…

Gestern haben wir einen kleinen Ausflug rund um die Insel Suðuroy gemacht, aber da das Wetter regnerisch und neblig war, habe ich kaum gute Bilder. Aber die Insel Suðuroy ist definitiv einen Besuch wert!

Die Küstenlinie im Nebel

Hier ein paar Fotos von unserem Kurzausflug zu den Klippen am Dienstag:

Hat da jemand ein Stück vom Berg weggegessen?
Wunderschöne Küstenlinie

Die traurige Geschichte mit dem guten Ende

Drea liebt Schafe. Aber die Schafe lieben Drea nicht… Auf jeden Fall nicht diejenigen, denen wir bis jetzt begegnet sind. Vielleicht erinnerst du dich an das erste Mal, als ich erzählt habe, dass Drea versucht hat, Schafe zu streicheln. Genau, das war bei unserem Ausflug nach Laufás. Hier die Bilder zur Erinnerung:

Drea hat versucht, Schafe zu steicheln…
…aber die Schafe sind gerannt und gerannt und gerannt!

Das nächste dokumentierte Mal war nicht weniger enttäuschend. Sie hat versucht, Schafe in Gjogv zu streicheln. Die traurige Geschichte nimmt ihren Lauf:

Drea nähert sich dem Objekt der Begierde
Das Schaf hat sie bemerkt, sie hat gemerkt, dass das Schaf sie bemerkt hat.
Obwohl es aussichtslos scheint, folgt Drea dem Schaf.
Ein letzter Versuch, dem fliehenden Schaf näher zu kommen.
Enttäuscht gibt Drea sich geschlagen, das Schaf geht beruhigt seines Weges.

Doch auch nach diesem Erlebnis gibt Drea nicht auf. In der Heilsarmee in Vágur gibt es einen Bauern, der Schafe hat. Gestern haben wir einen Besuch bei den Schafen gemacht. Zuerst war es auch dort etwas ernüchternd, da die Schafe zwar ihren Besitzer kannten, aber vor Drea immer wieder zurückschreckten. Danach fuhren wir mit Sámal, dem Korpsleiter in Vágur auf einen Hügel (übrigens wunderschöne Aussicht von dort oben, Fotos folgen). Dort hatte es ebenfalls Schafe. Diese rannten ebenfalls vor Drea weg. Bis auf eines. Aber wir sind bis jetzt nicht sicher, ob es nicht konnte oder nicht wollte…

„Nein, die lasse ich nicht an mich ran!“
„Hilfe, ein menschliches Monster!“
Lauf, lauf, lauf!

Eeeendlich konnte sich Drea ihren Traum erfüllen!

Gebetsanliegen 20. Februar 2019

Wir sind immer noch auf den Färöern und geniessen die Zeit hier sehr!

Dank:

  • Bis jetzt hatten wir eine super Zeit auf den Färöern!
  • Das Teenagerwochenende war toll, wir hatten viel Spass und neue Bekanntschaften 😀
  • Die Leute hier sind extrem gastfreundlich und spontan. Wir wurden schon etliche Male eingeladen 🙂

Fürbitte:

  • Dass das Programm in Akureyri auch ohne uns weiterhin gut läuft. Anscheinend werden wir vermisst.
  • Am Freitag begleiten wir eine Gruppe der Heilsarmee, die ein Pub besucht, um mit den Leuten in Kontakt zu kommen.
  • Der Rest der Woche und die Heimreise am Montag.

 

Drea hat ihr Herz verloren…

Sicher weisst du bereits, dass ich Island fest in mein Herz geschlossen habe. Ungefähr so stark ist Dreas Liebe für die Färöischen Inseln, wenn nicht stärker 😉 Ist ja auch kein Wunder! Die Landschaft ist wunderschön, das Wetter zwar oft regnerisch, aber weniger kalt als in Akureyri und die Leute sind wahnsinnig gastfreundlich! 🙂

Wir wurden bereits vier Mal eingeladen in den letzten drei Tagen. Am Montag zum Znacht bei den Korpsleitern und nach dem Gebetstreffen zu Kaffee, Tee und Crèpes bei einer Familie des Korps. Heute sind wir zum Znacht bei einer anderen Familie eingeladen und morgen nochmals bei denjenigen, die uns zu Kaffee und Tee eingeladen haben. Wahrscheinlich werden wir diese Woche nicht sehr oft kochen, wir werden ständig eingeladen 😀 Es ist super, die Leute kennenzulernen und Vieles über das Land zu lernen.

Was uns drei Frauen auch besonders beeindruckt hat, ist die Musikalität der Färinger. Praktisch alle spielen mindestens ein Instrument und singen können die! Heute Morgen war ein Treffen für ältere Herren und ich habe noch kaum einen besseren Amateur-Männerchor gehört! Wir waren hin und weg! Und ein bisschen beschämt, danach unseren Liedvortrag zu präsentieren, da der Standard hier unglaublich hoch ist.

Heute Nachmittag dürfen wir zu einem Bauern und seine Schafe streicheln 🙂 Dies ist ein grosser Wunsch von Drea! Bis jetzt war sie nicht besonders erfolgreich… Darum ist heute ein grosser Tag für sie 😀

Ja, Drea wird höchstwahrscheinlich nicht das letzte Mal auf den Färöern gewesen sein. Und ich freue mich, sie dann mal zu besuchen, wenn sie hier sesshaft geworden ist 😉

Man hat nie ausgelernt

Sachen, die ich bereits gelernt habe:

  • Beim Input kurze Sätze sprechen, damit der Übersetzer nicht ins Schwitzen kommt.
  • Täglich neu Gott vertrauen, dass er alles im Griff hat.
  • Schon ein ganzes Stück Isländisch, ein bisschen Norwegisch, ein bisschen Färöisch, ziemlich viel Englisch.
  • Dass auch nervige Menschen Liebe brauchen.
  • Müdigkeit, Hunger und schlechte Laune gehen Hand in Hand. Ist aber keine Entschuldigung jemanden anzuschnauzen!
  • Es ist alles halb so schlimm, wenn man etwas Distanz gewinnt.
  • Es ist angstrengend 24 Stunden am Tag mit den gleichen Leuten zusammen zu sein. Ich tanke auf, wenn ich alleine bin und die Zeit hier macht es manchmal schwierig, genügend Rückzugsmöglichkeiten zu finden.
  • „Agurk“ ist „Gurke“ auf Färöisch 😀
  • Vulkaninseln sind wunderschön!!
  • Es ist ok, nicht immer alles bis ins Detail vorbereitet zu haben.
  • Alles hat ein Ende…
  • Das Beste liegt noch vor mir!
  • Viele Leute im Norden Europas lernen Deutsch in der Schule, aber nur wenige sprechen es wirklich.
  • In einer gesunden Familie aufgewachsen zu sein, ist nicht selbstverständlich und erfüllt mich immer wieder mit Dankbarkeit.
  • Was die einen lecker finden, ist für die anderen ekelhaft 😉
  • Kultur ist nicht gleich Kultur.
  • Auch blauäugige Menschen können überlegt handeln 😉
  • Weltweit bilden Christen eine grosse Familie. Wildfremde Menschen sind sich nah durch den gemeinsamen Glauben.
  • Armut ist so oft unsichtbar und selten materiell…
  • Wasser wäscht sauber auch wenn es nach Schwefel riecht.
  • Intelligente Menschen treffen manchmal dumme Entscheidungen.
  • Es ist nicht an mir über andere zu richten. Aber konstruktive Kritik ist oft willkommen.
  • Mein Ego muss immer kleiner werden.
  • Geduld ist die Kunst des Lebens 🙂

Ich könnte diese Liste praktisch endlos weiterführen. Dies sind zum Teil Dinge, die ich in den letzten Monaten neu gelernt habe, zum Teil habe ich  ein Stück mehr daran weitergelernt. Im nächsten Mai werde ich dreissig und ich habe noch lange nicht ausgelernt!

Gebetsanliegen 13. Februar 2019

Wir sind auf den Färöern, soweit so gut 🙂 Bis jetzt hat alles gut geklappt und wir hatten keine Zwischenfälle, danke dafür!!

Dank:

  • Dass wir es so gut haben untereinander und die Zeit her wirklich geniessen können.
  • Für die Bewahrung auf der Reise und für die Gesundheit von uns allen

Fürbitte:

  • Das kommende Wochenende ist das Kernstück unseres Aufenthalts auf den Färöern. Es ist ein Wochenende für Teenager, bei welchem wir alle einen Input halten und Gemeinschaft mit den Teens haben.
  • Alle kleinen und grösseren Aufgaben, die hier noch auf uns warten…