Schnee im Advent

Ja, ich weiss, es ist noch nicht Advent 😉 Aber es fühlt sich hier bereits so an. Warum? Ganz einfach: Heute habe ich ein Päckli von meinem Mami erhalten 🙂 Der Inhalt: Ein Adventskalender für das ganze Dynamo-Team!! 😀 Wir freuen uns sehr und danken von Herzen!!

Adventskalenderpäckli
Viiiiele kleine Päckli 🙂

In den letzten Tagen war es hier in Akureyri eisig kalt und die Luft war feucht. Es hatte glitzernde Eiskristalle überall 🙂 Aber kein Schnee. Der Schnee kam gestern. Und wie er kam! Mit Tosen und Toben! Wir haben zurzeit einen ausgewachsenen Schneesturm, weshalb heute keine Flugzeuge und keine Überlandbusse verkehren. Sogar in der Stadt liegt der Schnee auf dem Trottoir so hoch, dass das Gehen sehr anstrengend ist. Daher sind wir auf die Strasse ausgwichen, da muss man allerdings aufpassen nicht überfahren zu werden… Naja, wir waren heute einmal draussen, das reicht für den Rest des Tages 😉 Ab morgen sollte sich das Wetter etwas beruhigen. Aber man weiss nie so genau in Island. Das Wetter hier ist eine unentschlossene Diva, die sich immer wieder umentscheidet 😉

Zu meinem Zimmerfenster hinaus fotografiert. Das Fenster ist über und über mit Schnee bedeckt, genau so wie das Nachbarhaus 😉

Es weihnachtet sehr!

Ja, Weihnachten! Dieses Fest wird in Island seeeeehr ausgiebig gefeiert. Nicht nur im Dezember, nein, alles beginnt schon Anfang November. Herdís‘ Theorie dafür, dass die Isländer Weihnachten sehr ernst nehmen, ist, dass es ein langer, kalter und dunkler Winter ist. Die Isländer brauchen Weihnachten, um den Winter zu überstehen.

Gleichzeitig steigt aber in dieser Zeit die Suizidrate extrem an… Viele Familien werden an schwierige Ereignisse erinnert und Schmerz und Scham, schwelende Konflikte und Unversöhnlichkeit überschatten vielerorts diese festliche Zeit. Und gerade da wollen wir präsent sein! Wir wollen für Menschen da sein, die einsam, traurig, frustriert, bitter und wütend sind. Es ist nicht immer einfach, aber gerade diese Menschen brauchen die Liebe Gottes besonders.

Aber auch das Gegenteil ist natürlich der Fall. Es gibt viele Menschen, die diese Zeit sehr geniessen und mit ihnen wollen wir feiern 🙂 Ja, es ist diese Balance, die es ausmacht: „Mit den Traurigen weinen und mit den fröhlichen feiern.“

Akureyri sieht auf jeden Fall ziemlich festlich aus! Wie eingangs erwähnt, sind die Weihnachtsbeleuchtungen hier sehr früh und üüüüüüüüüberall! Es gibt sie von hübsch über extravagant bis kopfschmerzverursachend… Aber wie bei so Vielem gilt auch hier: Es ist Geschmackssache. Ein paar Kostproben:

Die Hauptstrasse in Akureyri
Viele farbige Lichter
Diese Kreation bereitet mir Kopfschmerzen…

Auch unser Haus hat eine Ladung Weihnachtsbeleuchtung abbekommen. Es sieht jetzt in etwa so aus:

Unser Mini-Weihnachtsbaum
Stern am Küchenfenster
Das Gästezimmer

Ich hoffe sehr, dass die Weihnachtszeit für viele Menschen besinnlich und festlich ist. Und ich wünsche mir, dass wir uns wieder einmal in Erinnerung rufen, warum wir dieses Fest überhaupt feiern. Das grösste Geschenk, dass je gemacht werden konnte ist an Weihnachten Realität geworden: Gott kommt als kleines Kind in unsere Welt, um als Mensch unter uns zu leben. Er hat alles für uns aufgegeben! Was bist du bereit für ihn aufzugeben?

Gebetsanliegen 24. November 2018

Dynamo ist immer noch sehr spannend, lehrreich und voller guter Erlebnisse. Leider ist aber auch hier nicht alles Sonnenschein und darum bin ich nach wie vor extrem dankbar für jedes Gebet.

Dank:

  • Der Fairtrade-Gottesdienst ist gut gelaufen 🙂
  • Wir wachsen als Team mehr zusammen und ergänzen uns gut.
  • Nach einer anstrengenden Zeit haben wir heute einen freien Tag, den ich sehr geniesse.
  • Die Stadtregierung hatte eine weitere Sitzung mit Hannes und Birna (unseren Offizieren) betreffend des Schutzraums für Obdachlose. Es geht vorwärts!
  • Die Weihnachtsaktivitäten laufen an, das ist eine super Gelegenheit, um mit Leuten in Kontakt zu kommen.
  • JMEM und die Pfingstgemeinde haben zugesagt, mit uns zusammenzuarbeiten. Ab Januar findet im Turnus jeden Freitagabend ein Anlass für Jugendliche statt.

Fürbitte:

  • Auftenthalt in Reykjavík: Lára heute bis nächsten Freitag, Drea und ich nächsten Donnerstag bis Freitag, 7.12.18. Schutz und Bewahrung auf der Reise und einen gesegneten Auftenthalt.
  • Láras Reflux
  • Zwei Kinder aus dem opið hús ziehen ins Ausland. Sie haben schwierige Verhältnisse zu Hause und wir sind besorgt…
  • Dass die Heilsarmee Akureyri noch mehr zu einem sicheren Ort für die Menschen aus der Stadt werden darf.
  • Topfkollekte

Fairtrade-Gottesdienst

So, nun, da ich die Bilder zu unserem Fairtrade-Gottesdienst habe, kann ich dir davon erzählen 🙂 Es war ein gelungener Gottesdienst „auf die andere Art“ mit Modeschau und kurzen Videos, aber auch einer Botschaft, die mir sehr am Herzen liegt. Da ich eine Leidenschaft für Fairtrade und soziale Gerechtigkeit habe, war ich hauptverantwortlich für diesen Anlass. Ich will mit meinem Lebensstil so wenig Menschen verletzen, wie irgend möglich. Das schliesst auch mein Kaufverhalten mit ein. Und genau darum ging es letzten Sonntag.

Im ersten Teil ging es darum, vorzustellen, was Fairtrade überhaupt ist. Wir haben ein Spiel gespielt und ich habe von die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt, die wir heute haben. Wir können fair produzierte Waren kaufen, wir können, vor allem Kleider aber auch andere Gegenstände, zu guten Konditionen gebraucht kaufen und wir haben auch die Möglichkeit lokal produzierte Erzeugnisse einzukaufen.

Alles wurde von Herdís ins Isländische übersetzt. (Foto Íris)

Aufgelockert wurde das Ganze mit einer Modeschau mit Kleidern aus der Hertex (Brocki) in Akureyri.

Unsere Hertex-Models (v.r.n.l.): Erla, Ollý, Aron und Lára. Weiter links: Drea, die für die Modeschauf verantwortlich war (Foto Íris)
Lára in ihrem ersten Outfit (Foto Íris)

Der Hauptteil drehte sich um die Frage „Warum?“. Warum kümmert es uns überhaupt, wie es Menschen in anderen Teilen der Welt geht? Warum will ich auf mein Kaufverhalten achten und einen Unterschied machen? Die Antwort ist: Gottes Liebe. Diese Liebe, die ich erfahren habe und die alle Menschen erfahren sollen. Jesus interessiert sich für jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten. Es ist ihm nicht egal, wie wir miteinander umgehen. Und sei dies mit Menschen, die wir kennen oder mit Fremden. Die Bibel ist sehr klar, wenn es um den Umgang von uns Menschen miteinander geht: „Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen! Sprich für sie und regiere gerecht! Hilf den Armen und Unterdrückten!“ Sprüche 31,8-9
Wir haben eine Verantwortung und diese sollen wir auch wahrnehmen. Nein, es ist kein Tropfen auf den heissen Stein, wenn du dich heute entscheidest, über dein Kaufverhalten nachzudenken. Ja, es macht einen Unterschied! Denk darüber nach.

Grosse, grüne Regenjacke

Ein sehr unerwartetes Paket hat mich vor ein paar Wochen erreicht: Ein Paket aus dem Territorialen Jugendsekretariat der Heilsarmee in der Schweiz! Drin war gaaaaanz viel Toblerone-Schoggi und eine riiiiiesige, grüne Regenjacke. Viiiielen Dank, Corinne, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir ein Päckli nach Island zu schicken 🙂 Ich habe mich sehr gefreut! Auch wenn die Jacke mindestens drei Nummern zu gross ist 😉 Am Donnerstag auf unserem Tagesausflug habe ich sie so richtig eingeweiht! Das Beste daran ist, dass sie über meine Winterjacke passt 🙂 So bin ich warm UND trocken 😀

(Foto Lára)

Ausflug nach Siglufjörður

Letzten Donnerstag haben wir wieder einen Tagesausflug in der Umgebung von Akureyri gemacht. Und zwar sind wir in die Dörfer Dalvík, Ólafsfjörður und Siglufjörður gefahren. Unser Zielort „Siglufjörður“ liegt etwa eine Stunde Autofahrt nördlich von Akureyri. Wir fahren dem Eyjaförður entlang, zuerst auf ziemlich normalen Strassen. Bis wir einen Tunnel erreichen, der nur einspurig ist! Innerhalb des Tunnels gibt es alle paar hundert Meter Ausweichbuchten zum Kreuzen. Ob ein Auto entgegenkommt, sieht man an den Scheinwerfern. Nur auf den letzten ca. 100m macht der Tunnel eine Linkskurve, so dass man nicht mehr sehen kann, ob ein Auto entgegenkommt. Aber dieser Tunnel ist ein richtiger Segen für die Dörfer nördlich von Akureyri. Bevor dieser Tunnel gebaut wurde, waren sie sehr isoliert. Jetzt blühen sie wieder auf! Wir haben Herdís gefragt, warum sie den Tunnel nicht einfach zweispurig gebaut haben. Sie hat uns erklärt, dass isländische Politiker sehr haupstadtzentriert denken und daher kaum Extrakosten für andere Landesteile bewilligen…

In Dalvík und Ólafsfjörður sind wir zuerst nur vorbei gefahren. Unser erster Auftenthalt war in Siglufjörður. Dort haben wir Kaffee getrunken in einem sehr schönen Restaurant mit dem Namen „Hannes Boy“. Da das Wetter ziemlich miserabel war, haben wir uns nach dem Kaffee nur kurz draussen aufgehalten. Wir haben uns die Hauptstrasse mit den kleinen Läden, die Statue eines Fischerpredigers und das berühmte Grashaus angesehen. Auch das ehemalige Heilsarmeegebäude, das 70 Jahre lang ein Korps beherbergte, haben wir besucht.

Das Restaurant „Hannes Boy“ aussen… (Foto Lára)
…und innen.
Die Statue des Fischerpredigers
Das Grashaus
Das ehemalige Heilsarmeehaus

Nach dem kurzen Rundgang haben wir uns ins Schokolade-Café gesetzt. Dieses ist absolut einen Besuch wert! Die Geschichte dazu: Die Besitzerin des Cafés arbeitete bei einer Bank. Da viele Leute aus Siglufjörður abwanderten, musste die Bank schliessen und die Frau verlor ihre Stelle. So hat sie sich dafür entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Sie war Künstlerin und hatte ein eigenes Atelier. Dieses hat sie zum Café umfunktioniert, einen zweimonatigen Kurs als Chocolatière besucht und ihre Kunst mit Schokolade kombiniert. Und das ist das Ergebnis:

Pralinéauswahl (Foto Lára)
Die Decke ist mit Zeitungen tapeziert, das Badezimmer übrigens mit Donald-Duck-Comics (Foto Lára)
Selbstgemalte Bilder (Foto Lára)
Herdís erfreut sich an einer Tasse heisse Schokolade (Foto Lára)

Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Halt im Handwerksladen von Ólafsfjörður gemacht. Da das Wetter nicht besonders war, haben wir den Besuch des Bauernhofrestaurants in Dalvík ausgelassen und sind direkt nach Hause gefahren. Alle diese Dörfer sind sehr hübsch und haben dank des Tunnels wieder wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Die meisten Einnahmen stammen aus dem Tourismus (Walbeobachtungen und Skifahren) und aus der Fischerei.

Wir haben diesen Tag sehr genossen! Er war eine willkommene Abwechslung zu den vorangegangenen Turbulenzen.

Gebetsanliegen 16. November 2018

Und wieder ist es eine Weile her, seit ich die Gebetsanliegen akutalisiert habe. Ich danke allen, die uns in der letzten, sehr turbulenten Woche im Gebet unterstützt haben.

Dank:

  • Wir sind jetzt nur noch zu dritt im Team, die Situation hat sich sehr entspannt.
  • Für einen genialen Tag zum Auftanken gestern in Siglufjörður.
  • Die Gemeinde Akureyri scheint sehr daran interessiert zu sein, eine Einrichtung für Obdachlose im Heilsarmeegebäude zu errichten!
  • Die Heilsarmee Akureyri hat einen grossen Betrag gespendet erhalten! Wir sind so dankbar!

Fürbitte:

  • Am Sonntag findet der Gottesdienst zum Thema „fairtrade“ statt. Ich bin hauptverantwortlich und daher entsprechend nervös… Bitte bete um Gelassenheit und dass der Heilige Geist Menschen berührt.
  • Nächsten Mittwoch kommt ein Kommitee der Stadt vorbei, um die Umsetzung der Einrichtung für Obdachlose zu diskutieren.
  • Lára kämpft nach wie vor mit gesundheitlichen Problemen.

Isländisch für dich :)

Ich wurde gefragt, ob ich mich beim Isländisch sprechen aufnehmen könnte. Hier eine Kostprobe, wie das so tönt (Entschuldigung für die schlechte Qualität…):

Wahrscheinlich ist nicht alles grammatikalisch korrekt, aber so hört sich das an, wenn ich versuche Isländisch zu sprechen. Viel Spass beim Isländisch lernen 😉 Nein, ich kann natürlich noch keine Kurse anbieten, aber ein bisschen Smalltalk ist immerhin schon möglich 🙂

„Meet my country“ oder die verschiedenen Nationalitäten

Wie du sicher bereits weisst, sind wir ein sehr diverses Team. Unser Dynamo-Team bestand aus vier verschiedenen Nationalitäten. Und wenn ich schreibe „bestand“ ist das kein grammatischer Fehler sondern Absicht. Ludwig hat unser Team aus personellen Gründen verlassen und ist heute nach Schweden zurückgereist. Wir sind jetzt also „nur“ noch drei Frauen. Aber du kennst sicher den Ausdruck „Frauen Power“! 😉 Wir sind immer noch ein vollwertiges Team und haben Schlagkraft! 😀

Nun wollte ich aber noch etwas über die verschiedenen „meet my country“-Tage erzählen. Ludwigs wäre nächsten Samstag gewesen, daher haben wir keinen über Schweden erlebt. Aber die Restlichen werde ich hier kurz zusammenfassen.

Der Erste war Láras über Island (siehe Artikel vom 2.10.18 „Hertex, lambalæri und innibandi“). Ende Oktober hatten wir Dreas Tag über Norwegen. Hier ein paar Bilder:

Fårikål (sprich: Forikol) aus Weisskohl und Lammfleisch mit Kartoffeln. Sieht etwas bleich aus, ist aber sehr lecker!
Zum Dessert gab es „Dronning Maudes Pudding“ zu deutsch: Königin Maudes Pudding. Dieses Dessert wurde extra für Königin Maude erfunden

Mein Tag, um die Schweiz vorzustellen war letzten Samstag. Da ich Vollgas geben wollte und meine Teamkollegen die ganze Ladung Schweiz abbekommen sollten, habe ich nicht nur schweizerisches Essen gekocht (Röschti, Zürigschnätzlets und zum Dessert Nidlechueche), aber auch das Haus dekoriert und den ganzen Nachmittag/Abend „Oesch’s die Dritten“ abgespielt 😉 Ich will mich hier nicht mit fremden Federn schmücken, daher ein dickes DANKE an mein Mami, das mir in zahllosen Päckli immer noch mehr schweizerische Sachen hat zukommen lassen! Und auch einen grossen Dank an Drea, die das Haus geschmückt hat, während ich dem Essen noch den letzten Schliff gegeben habe. Das sah dann insgesamt etwa so aus:

Fast fertig! (Foto Drea)
Kleine Dekoration 🙂 (Foto Drea)
Auch der Tisch war patriotisch geschmückt (Foto Drea)

Lang ist’s her…

Uff, schon viel zu lange habe ich mich nicht mehr gemeldet… Das tut mir herzlich leid! Es lag vor allem daran, dass wir sehr viel Programm hatten. Ich versuche, dich an den vergangenen Tagen teilhaben zu lassen, auch wenn ich dies in stark abgekürzter Form tun muss.

Von Donnerstag bis Sonntag letzte Woche waren wir als gesamtes Team in Reykjavík und haben den GLS (Global Leadership Summit, zu deutsch: Weltweiter Leiterschaftsgipfel) besucht. Dieser fand am Freitag und Samstag statt. Es war absolut genial, ich bin sehr inspiriert und voller Tatendrang. Das Beste daran ist, dass es nicht nur Vorträge waren und damit hat es sich, sondern dass das Organisationskomitee auch Material zur Verfügung stellt, um das Gelernte weiter zu vertiefen und, ganz wichtig, ANZUWENDEN! Unser Vorteil als Team ist, dass wir alle dasselbe gehört haben und nun gemeinsam weiterarbeiten können. Wir haben schon einige Ideen, die wir weiterverfolgen werden 😉

Der GLS fand in einem Kinosaal statt. In den Pausen gab es Musik einer Liveband 🙂

Am Donnerstagabend waren wir in der Heilsarmee Reykjanesbær (etwa 45′ Autominuten von Reykjavík aus) zu Gast und haben den Abend für die Teenager und Jugendlichen mitgestaltet. Sie waren so froh, dass wir da waren und haben uns herzlich willkommen geheissen 🙂 Es hat Spass gemacht, gemeinsam zu essen, Spiele zu spielen, Dreas Input zu lauschen und einfach Gemeinschaft zu haben. Noch ist mein isländisch noch nicht sattelfest genug, um ein Gespräch zu führen, aber die meisten konnten gut englisch.

Viel Spass beim Spiel

War gar nicht so einfach! (Foto Lára)

Auch den Sonntagsgottesdienst haben wir in der Heilsarmee Reykjanesbær verbracht. Wir haben einen Familiengottesdienst vorbereitet. Lára hat eine ineraktive „Predigt“ gehalten und den Anwesenden die Geschichte von Mose auf anschauliche Weise nähergebracht. Ludwig hat ein Zeugnis gehalten und Herdís hat den Gottesdienst moderiert und auch etwas vom GLS erzählt. Ich habe einen Bibelvers auf isländisch vorgelesen, etwas dazu gesagt (auch auf isländisch) und sogar auf isländisch gebetet. Ich war sehr nervös, aber es hat gut geklappt. Es gab viele Komplimente, was mich natürlich freut 🙂

Auch beim interaktiven Gottesdienst hatten wir eine Menge Spass 🙂

Natürlich ist seit dem letzten Wochenende schon wieder sehr viel passiert und ich will euch nicht mit einem ellenlangen Beitrag erschlagen. Daher nur kurz: Wir hatten 25 Kinder im opið hús, die Extrakinder kamen aus der benachbarten Schule. Die Betreuer sagten, dass sie unser opið hús von nun an als Belohnung für die Kinder verwenden, die ihr Betreuungsprogramm besuchen. Was für ein Privileg!! Man stelle sich vor, was diese Aussage für ein Bild der Heilsarmee in den Köpfen dieser Kinder kreiert! Ich bin so dankbar! 🙂

Ansonsten bin ich momentan stark damit beschäftigt, den Fairtrade-Gottesdienst am 18. November vorzubereiten. Einerseits freue ich mich sehr, über diese Möglichkeit, andererseits bin ich etwas nervös, weil ich die Hauptverantwortung habe. Aber es wird schon klappen 😉